Monate: April 2016

links: eine Kartoffel liegt auf Pflanzerde in einem Topf. Rechts: verschiedene Sorten Pflanzkartoffeln.

Kartoffeln in den Topf!

Es geht weiter mit der Grünen Südweststadt: Am Sonntag, 8.5.2016 treffen wir uns um 14 Uhr wieder im Bürgerzentrum Südweststadt in der Redtenbacherstraße. Hauptthema: Kartoffeln in den Topf! Denn für eine kleine Kartoffelernte lässt es sich auch mit Kübel oder Eimer experimentieren. Sie können dazu eine Kartoffel aus Ihrer Küche nehmen – am besten eine, die bereits gekeimt hat. Oder Sie kommen am 8. Mai zu uns: Denn ich bringe vier Sorten mit, die Sie vermutlich noch nie im Supermarkt gesehen haben: Adretta (ockerfarbene Schale, mehlig) Desirée (rote Schale, vorwiegend festkochend) Nicola (gelbe Schale, festkochend) Blaue Schweden (dunkelblaue Schale, blauviolettes Fleisch, vorwiegend festkochend). Ich zeige Ihnen, wie Sie vorgehen können für Ihre kleine, feine Ernte. Und was machen wir sonst? Am 16. Mai sind die Eisheiligen vorbei. Das ist der Startpunkt für wärmeliebende Pflanzen und Gemüse. Tomaten, Paprika, Kürbis, Zucchini dürfen endlich raus. Wie Sie sie gut für die Frischluftsaison vorbereiten, erfahren Sie ebenfalls am Sonntag. Ihre Aussaat war erfolgreich und Sie haben viel mehr Tomatensämlinge als Platz? Aber dafür hätten Sie gerne Paprika, die…
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Collage: Hände, die die Erde kneten, viele Eimer und ein paar Samenkugeln, eine Eierschachtel voll mit Samenkugeln

Jede Menge Samenkugeln

Menschen, die begeistert Geschichten von Hummeln berichten. Seniorinnen, die von ihrem Garten erzählen und viele Fotos davon mitbringen. Gartenfreundinnen, die Saatgut aus ihrem Garten verschenken. Das ist der eigentliche Charme der Veranstaltungen der „Grünen Südweststadt“, die in Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt stattfinden: Die Menschen entdecken gemeinsame Themen, kommen ins Gespräch und in den Kontakt zueinander. Haben Spaß zusammen und geben ihre Erfahrungen weiter. Generationenübergreifend. So wie dieses Mal, als die jüngste Teilnehmerin 8 und die älteste 85 Jahre alt war. Und ein Seniorenpaar extra aus Daxlanden angeradelt kam. Manchmal lernen auch die noch etwas, die sich schon gut auskennen. Hummeln können nicht mit allen Blüten etwas anfangen? Was pflanze ich denn dann am besten? Begonien, Petunien, Geranien – oder doch eher Fingerhut, Hornklee und Günsel? Hummeln und andere Wildbienen haben da eine eindeutige Meinung. Die gängige Balkonbepflanzung ist für sie nutzlos. Auch in gefüllten Sorten von Sonnenblumen, Rosen oder Dahlien finden sie wenig oder gar keinen Pollen bzw. Nektar. Da rätselten alle gemeinsam bei „Lasst Hummeln futtern!“, was bei den fleißigen Bestäuberinnen stattdessen gut…
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Tonhexe zwischen Russischem Borretsch

Grüne Veranstaltungen in Karlsruhe im April

Und was ist so im April in Karlsruhe rund um Natur, Umwelt, Garten, Botanik los? Der Botanische Garten Karlsruhe bietet Sonderführungen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörige. Die erste Führung findet bereits am Donnerstag, 7. April 2016 um 15 Uhr statt: „Nun will der Lenz uns grüßen“. Mit Liedern und Gedichten wird die Erinnerung an erlebte Frühlinge geweckt. Die Führung dauert 90 Minuten und kostet pro Person 9 Euro. Es ist eine Anmeldung erforderlich. www.botanischer-garten-karlsruhe.de/besucherinformation/fuehrungen-veranstaltungen/themenjahr-2016/gartenfuehrungen Goldgräberstimmung am Rhein! Im Naturschutzzentrum Rappenwört zeigt am Sonntag, 17. April 2016 von 10 bis 14 Uhr ein Profi, dass sich in den Sandablagerungen des Rheins Gold finden lässt. Eine Anmeldung ist erforderlich. www.naturschutz.landbw.de/servlet/is/99902 Wenn es so gar nicht geklappt hat mit der Aussaat, dann hilft die Gärtnerei der HWK (Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe) in Grötzingen: Der Fensterblümlesmarkt am Freitag, 22. und Samstag, 23. April lädt ein, sich mit Salat- und Gemüsesetzlingen, Kräutern (alles Bioware) und Sommerblumen einzudecken. Außerdem gibt es Anregungen für Balkonbepflanzungen und auch fachlichem Rat. www.lebenshilfe-karlsruhe.de Eigentlich ist der Anmeldeschluss schon rum, aber auf der…
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Forsythienbüsche

März, April, Mai – oder Salweide, Forsythie und Apfelblüte?

Jetzt gartle ich nun schon eine Weile – und erst, nachdem ich mich mit Biene, Hummel usw. beschäftige, nehme ich den Phänologischen Kalender richtig wahr. Ich glaub, das ist so echt peinlich. Wobei es nicht ganz stimmt: Die Forsythienblüte als Zeitpunkt, an dem die Rosen geschnitten werden, die war mir bekannt (also – Wer die Rosen noch nicht geschnitten hat: JETZT. Hopp. Dalli). Apropos Forsythie: Damit kann keine Biene, keine Wildbiene, keine Hummel was anfangen. Es IST kompliziert. Der Unterschied des Phänologischen Kalenders zu den üblichen Monatskalendern ist der: Wenn in Monatskalendern von Büchern oder Gartenzeitschriften was von Aussaat, Vorbereitung oder Pflanzung im April steht, kann das für meine Region evtl. noch gar nicht – oder nicht mehr passen. Denn wohne ich im klimageschützten Markgräflerland, kann ich wesentlich früher meine Kartoffeln setzen als im Harz. Es gibt Jahre, da haben wir schon früh durchgängig warme Temperaturen, und in anderen kommen sie ewig nicht in die Pötte. Die Monatsangabe kann also lediglich ein ungefährer Anhaltspunkt sein. Beim phänologischen Kalender hingegen richte ich mich nach Zeigerpflanzen: Wann…
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