Monate: Mai 2016

bepflanzte Baumscheibe mit Stauden und einem Schild "Hier ist kein Hundeklo!"

Kleine Gärtchen auf den Baumscheiben

„Straßenbegleitgrün“ – das ist der Fachbegriff für bepflanzte Flächen am Straßenrand, in der Mitte eines Kreisverkehrs, zwischen Parkbuchten. „Grünbeton“, nennt ein Kollege das robuste Dickicht, das zäh und unbeirrt Autoabgase, Staub, Hundekot, abgestellte Fahrräder und hingeworfenen Sperrmüll verkraftet. „Baumscheibenbepflanzung“ ist die etwas poetischere Bezeichnung für das Bemühen, das kleine Fleckchen Grün etwas persönlicher zu gestalten. Und die Baumscheibenbepflanzung ist das Thema für unsere nächste Veranstaltung der „Grünen Südweststadt“ in Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt! Achtung! Neuer Ort: Am Sonntag, 29.5.2016 um 14 Uhr treffen wir uns nämlich vor dem neuen Quartiersladen in der Mathystraße 12. Der Badische Landesverein für Innere Mission, Träger des Quartiersprojekts Südweststadt, eröffnet im Juni hier einen Treffpunkt für die Nachbarschaft. Was liegt also näher, als direkt vor Ort an einem Grünstreifen aufzuzeigen, was bei einer Bepflanzung am Straßenrand zu beachten ist? Bitte bringen Sie mit: Handschuhe, falls Sie ein bisschen mitbuddeln wollen Fotos Ihrer eigenen Baumscheibenbepflanzung, falls Sie schon aktiv sind gute Laune und vielleicht ein kleines Klapphöckerchen, da wir dort noch keine Stühle haben werden. Die Veranstaltung ist kostenlos. Ich…
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Ein Eimer, darauf gekeimte Kartoffeln, Erdesack, großer Topf mit Erde und Kartoffeltrieben, Kaffeesack aus Jute

Kartoffeln in der Presse

Auf dem Handy ein Anruf, während ich gerade die Utensilien für „Kartoffeln in den Topf!“ richtete. Beim Rückruf niemanden erreicht, darum auf’s Geradewohl auf Band die wichtigsten Stichworte zur Veranstaltung aufgesagt. Dann rief die Nummer noch mal an – eine BNN-Redakteurin, sie wollte gerne kommen und berichten. Hupps. Oh. Das zweite Hupps, als ein Mann mit schwerem Gerät erschien – der Fotograf. Ey. Und ich hab erst diese Woche den dringend benötigten Friseurtermin. „Waldschrat“ wurde aus gut unterrichteten familiären Kreisen kommentiert. Danke aber auch. Aber ein herzliches Danke der Redakteurin, sie hat sehr gut die Stimmung erfasst, die wir gestern im Bürgerzentrum hatten. Die Damen und Herren wollten gar nicht mehr gehen…. Artikel BNN vom 9.5.2016 „Kaffeesatz hilft gegen Schneckenplage“ (PDF) (mit freundlicher Genehmigung der Redakteurin).

Weinberg: Links Reihen, die mit Unkrautvernichtungsmitteln gespritzt wurden, rechts Reihen, die mit Gründüngung gepflanzt wurden

Weinbergkontraste

Oberhalb von Wachenheim, Richtung Forst, wechseln sich auf einem sonnigen Stück Weinlage Winzer der Winzergenossenschaft mit VDP-Winzern (Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e. V.)  ab. Der Boden bzw. der Bewuchs unter den Reb-Reihen der Genossenschaftwinzer sieht nicht schön aus: vertrocknet, verbrannt. Ich tippe auf Unkrautvernichter. Anzunehmen: Glyphosat. Der Boden des herkömmlich arbeitenden VDP-Winzers ist grün. Der Boden des biodynamisch arbeitenden VDP-Winzers mit Gründüngung besät. Hier blüht und summt es: Phazelia, Klee, Ringelblume; auch Löwenzahn, Kleiner Wiesenknopf und einiges mehr. Interessant find ich die Grenzreihen zwischen den Unkrautvernichtern und den Gründüngungsverfechtern (siehe Beitragsfoto). Es gibt hinreichend Diskussionen wegen Glyphosat und die Wirkungen. Was macht der Biowinzer nun mit der direkt anschließenden Reihe? Ich bekäme wohl Pickel vor Ärger, wenn ich mich um das Bodenleben bemühe und nebenan wird kurzer Prozess gemacht. Vermutlich ist mir die Spritzerei deswegen aufgefallen, weil vor einiger Zeit ein Pfälzer Winzer auf seiner Facebookseite sich über seinen Rebnachbarn ärgerte, der eine seiner Reihen „mitbehandelte“, bevor er seinen Irrtum bemerkte: www.facebook.com/LukasKrauss.MannmitHut/photos/a.107583559271950.9263.106257946071178/1218629164834045/?type=3&theater Die Kombination „Unkrautvernichtung Boden Weinreben“ bei der Suchmaschine liefert einige interessante Artikel, u.a.…
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Tonhexe zwischen Russischem Borretsch

Grüne Veranstaltungen in Karlsruhe im Mai

Ein Spatz, der in den Himbeeren einen zweiten kräftig ausschimpft, ein Grünfink, der Same für Same vom Löwenzahn abpickt und verspeist, die im Mistelnest hockende Krähe, die Ewigkeiten lang „krah“ [Pause] „krah“ [Pause] „krah“ [Pause] „krah“ ruft, die Katze, die schon wieder heftig im Beet nach der Mäusefamilie buddelt, – OK, es gibt im Mai noch mehr Veranstaltungen als diese Privatvorstellung im frühmorgendlichen Garten an der Alb: Ob in der Waldstadt, in Stupferich, Rüppurr, Durlach… im Mai 2016 öffnen viele Privatgärten Karlsruhes im Rahmen der „Offenen Pforte 2016“. Im Vorgarten oder großen Hausgarten, im Hof oder in der Kleingartenanlage: Karlsruhe ist leidenschaftlich dabei. PDF mit den Terminen (die Broschüre liegt an vielen Stellen auch aus): www.karlsruhe.de/b3/freizeit/gruenflaechen/offene_pforte/HF_sections/content/ZZmZIM0bBAzyet/ZZmZIMcbGIQO6U/offene-pforte-broschuere-2016.pdf Leider ist die Führung Mordspflanzen am 8. Mai 2016 im Botanischen Garten des KIT bereits ausgebucht. Aber vielleicht wiederholt Dr. Max Seyfried ja seine Anschauungen über „Giftpflanzen, literarische Giftmorde und andere botanische Fatalitäten“. PDF mit weiteren Veranstaltungen im Botanischen Garten des KIT: www.botanik.kit.edu/garten/downloads/Fuehrungen_2016_01_Fruehjahr.pdf Warum nicht auch mal Werbung für ein Seminar bei NaDiQuAk machen? Schließlich sind die Module auch Interessierten zugänglich,…
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