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Zwetschgenmarmeladegläser

Schleckermaul. Zwetschgenmarmelade für fitte Faule

„Los, Sie müssen jetzt Fotos machen, wie ich den Topf ausschlecke!“, sagte die Seniorin und schrabbte mit dem Zeigefinger die letzten Reste der Marmelade raus. Sie grinste und schaute mit großen Augen in die Kamera. Wie schade, dass die Bilder nicht zur Veröffentlichung gedacht sind. Aber die Damen aus dem Betreuten Wohnen sind ja nicht von gestern. Da existieren Tablet und Smartphone und die erste Mailadresse wurde mir schon zugetragen, um die Bilder hinschicken zu können. Wir schaffen jetzt nämlich im Doppelpack, der Mann der mir den Rücken freihält, und ich. Zuhause probierte ich schon mal im Voraus, was rasch und unkompliziert mit verschiedenen Gruppen durchzuführen ist. Zwetschgenmarmelade zum Beispiel. Anstatt – so wie es sich gehört – stundenlang die Zwetschgen zu einem dicken Mus zusammenzukochen, geht das auch per Mogelpackung. Die Zwetschgen einfach mit Apfelsaft (wahlweise Rotwein) weichkochen, pürieren und mit Gelierzucker aufkochen lassen, fertig. Das duftet schon während des Kochens verführerisch, und wenn dann die ersten Schleckversuche mit den Resten getätigt werden, kommt das „Mhhhh“. Die Damen schnippelten, erzählten von früher, von Powidl…
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