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Plätzchenform (eine Tanne) gefüllt mit Vogelfettfutter. Hängt an einem alten Fensterladen.

Vogelfutter selbst gemacht

Früher gab es im Winter Meisenknödel und ungeschälte Sonnenblumenkerne, um Vögel zu füttern. Heute bekommen Sie selbst im Drogeriemarkt und bei Discountern verschiedenste Futtermischungen und Fettknödel. Bei Raiffeisen, in Baumärkten und in manchen Gartencentern finden Sie sogar das ganze Jahr eine breite Auswahl und jede Menge Futtervorrichtungen. Getrocknete Mehlwürmer in Erdnussbutter – braucht es das? Wieso gibt es solche Preisunterschiede zwischen Discounter und Fachhandel? Warum ist selbst gemachtes Fettfutter im Zitronennetz gefährlich? Welches Für und Wider gibt es für das eingesetzte Fett? Kommen Sie zur nächsten Veranstaltung der „Grünen Südweststadt“ in Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt zu Vogelfutter selbst gemacht! Am Sonntag, 4.12.2016, treffen wir uns wieder um 14 Uhr im Bürgerzentrum Südweststadt (Friedensheim), Redtenbacher Straße 10-14, Karlsruhe. Wir werden mit Rindertalg, einer Mischung aus Kernen, Samen und Haferflocken und einem kleinen Schuss Öl Futterplätzchen zum Aufhängen herstellen. So wissen Sie, dass Ihre Vögel gutes Futter mit viel Energie bekommen. Die Veranstaltung ist kostenlos, für das Material bitte ich um einen Kostenbeitrag. Mehr Infos? Gerne Warum überhaupt füttern? Die Meinungen, ob und wie Gartenvögel gefüttert…
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bepflanzte Baumscheibe mit Stauden und einem Schild "Hier ist kein Hundeklo!"

Kleine Gärtchen auf den Baumscheiben

„Straßenbegleitgrün“ – das ist der Fachbegriff für bepflanzte Flächen am Straßenrand, in der Mitte eines Kreisverkehrs, zwischen Parkbuchten. „Grünbeton“, nennt ein Kollege das robuste Dickicht, das zäh und unbeirrt Autoabgase, Staub, Hundekot, abgestellte Fahrräder und hingeworfenen Sperrmüll verkraftet. „Baumscheibenbepflanzung“ ist die etwas poetischere Bezeichnung für das Bemühen, das kleine Fleckchen Grün etwas persönlicher zu gestalten. Und die Baumscheibenbepflanzung ist das Thema für unsere nächste Veranstaltung der „Grünen Südweststadt“ in Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt! Achtung! Neuer Ort: Am Sonntag, 29.5.2016 um 14 Uhr treffen wir uns nämlich vor dem neuen Quartiersladen in der Mathystraße 12. Der Badische Landesverein für Innere Mission, Träger des Quartiersprojekts Südweststadt, eröffnet im Juni hier einen Treffpunkt für die Nachbarschaft. Was liegt also näher, als direkt vor Ort an einem Grünstreifen aufzuzeigen, was bei einer Bepflanzung am Straßenrand zu beachten ist? Bitte bringen Sie mit: Handschuhe, falls Sie ein bisschen mitbuddeln wollen Fotos Ihrer eigenen Baumscheibenbepflanzung, falls Sie schon aktiv sind gute Laune und vielleicht ein kleines Klapphöckerchen, da wir dort noch keine Stühle haben werden. Die Veranstaltung ist kostenlos. Ich…
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Ein Eimer, darauf gekeimte Kartoffeln, Erdesack, großer Topf mit Erde und Kartoffeltrieben, Kaffeesack aus Jute

Kartoffeln in der Presse

Auf dem Handy ein Anruf, während ich gerade die Utensilien für „Kartoffeln in den Topf!“ richtete. Beim Rückruf niemanden erreicht, darum auf’s Geradewohl auf Band die wichtigsten Stichworte zur Veranstaltung aufgesagt. Dann rief die Nummer noch mal an – eine BNN-Redakteurin, sie wollte gerne kommen und berichten. Hupps. Oh. Das zweite Hupps, als ein Mann mit schwerem Gerät erschien – der Fotograf. Ey. Und ich hab erst diese Woche den dringend benötigten Friseurtermin. „Waldschrat“ wurde aus gut unterrichteten familiären Kreisen kommentiert. Danke aber auch. Aber ein herzliches Danke der Redakteurin, sie hat sehr gut die Stimmung erfasst, die wir gestern im Bürgerzentrum hatten. Die Damen und Herren wollten gar nicht mehr gehen…. Artikel BNN vom 9.5.2016 „Kaffeesatz hilft gegen Schneckenplage“ (PDF) (mit freundlicher Genehmigung der Redakteurin).

links: eine Kartoffel liegt auf Pflanzerde in einem Topf. Rechts: verschiedene Sorten Pflanzkartoffeln.

Kartoffeln in den Topf!

Es geht weiter mit der Grünen Südweststadt: Am Sonntag, 8.5.2016 treffen wir uns um 14 Uhr wieder im Bürgerzentrum Südweststadt in der Redtenbacherstraße. Hauptthema: Kartoffeln in den Topf! Denn für eine kleine Kartoffelernte lässt es sich auch mit Kübel oder Eimer experimentieren. Sie können dazu eine Kartoffel aus Ihrer Küche nehmen – am besten eine, die bereits gekeimt hat. Oder Sie kommen am 8. Mai zu uns: Denn ich bringe vier Sorten mit, die Sie vermutlich noch nie im Supermarkt gesehen haben: Adretta (ockerfarbene Schale, mehlig) Desirée (rote Schale, vorwiegend festkochend) Nicola (gelbe Schale, festkochend) Blaue Schweden (dunkelblaue Schale, blauviolettes Fleisch, vorwiegend festkochend). Ich zeige Ihnen, wie Sie vorgehen können für Ihre kleine, feine Ernte. Und was machen wir sonst? Am 16. Mai sind die Eisheiligen vorbei. Das ist der Startpunkt für wärmeliebende Pflanzen und Gemüse. Tomaten, Paprika, Kürbis, Zucchini dürfen endlich raus. Wie Sie sie gut für die Frischluftsaison vorbereiten, erfahren Sie ebenfalls am Sonntag. Ihre Aussaat war erfolgreich und Sie haben viel mehr Tomatensämlinge als Platz? Aber dafür hätten Sie gerne Paprika, die…
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Collage: Hände, die die Erde kneten, viele Eimer und ein paar Samenkugeln, eine Eierschachtel voll mit Samenkugeln

Jede Menge Samenkugeln

Menschen, die begeistert Geschichten von Hummeln berichten. Seniorinnen, die von ihrem Garten erzählen und viele Fotos davon mitbringen. Gartenfreundinnen, die Saatgut aus ihrem Garten verschenken. Das ist der eigentliche Charme der Veranstaltungen der „Grünen Südweststadt“, die in Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt stattfinden: Die Menschen entdecken gemeinsame Themen, kommen ins Gespräch und in den Kontakt zueinander. Haben Spaß zusammen und geben ihre Erfahrungen weiter. Generationenübergreifend. So wie dieses Mal, als die jüngste Teilnehmerin 8 und die älteste 85 Jahre alt war. Und ein Seniorenpaar extra aus Daxlanden angeradelt kam. Manchmal lernen auch die noch etwas, die sich schon gut auskennen. Hummeln können nicht mit allen Blüten etwas anfangen? Was pflanze ich denn dann am besten? Begonien, Petunien, Geranien – oder doch eher Fingerhut, Hornklee und Günsel? Hummeln und andere Wildbienen haben da eine eindeutige Meinung. Die gängige Balkonbepflanzung ist für sie nutzlos. Auch in gefüllten Sorten von Sonnenblumen, Rosen oder Dahlien finden sie wenig oder gar keinen Pollen bzw. Nektar. Da rätselten alle gemeinsam bei „Lasst Hummeln futtern!“, was bei den fleißigen Bestäuberinnen stattdessen gut…
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Tonhexe zwischen Russischem Borretsch

Grüne Veranstaltungen in Karlsruhe im April

Und was ist so im April in Karlsruhe rund um Natur, Umwelt, Garten, Botanik los? Der Botanische Garten Karlsruhe bietet Sonderführungen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörige. Die erste Führung findet bereits am Donnerstag, 7. April 2016 um 15 Uhr statt: „Nun will der Lenz uns grüßen“. Mit Liedern und Gedichten wird die Erinnerung an erlebte Frühlinge geweckt. Die Führung dauert 90 Minuten und kostet pro Person 9 Euro. Es ist eine Anmeldung erforderlich. www.botanischer-garten-karlsruhe.de/besucherinformation/fuehrungen-veranstaltungen/themenjahr-2016/gartenfuehrungen Goldgräberstimmung am Rhein! Im Naturschutzzentrum Rappenwört zeigt am Sonntag, 17. April 2016 von 10 bis 14 Uhr ein Profi, dass sich in den Sandablagerungen des Rheins Gold finden lässt. Eine Anmeldung ist erforderlich. www.naturschutz.landbw.de/servlet/is/99902 Wenn es so gar nicht geklappt hat mit der Aussaat, dann hilft die Gärtnerei der HWK (Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe) in Grötzingen: Der Fensterblümlesmarkt am Freitag, 22. und Samstag, 23. April lädt ein, sich mit Salat- und Gemüsesetzlingen, Kräutern (alles Bioware) und Sommerblumen einzudecken. Außerdem gibt es Anregungen für Balkonbepflanzungen und auch fachlichem Rat. www.lebenshilfe-karlsruhe.de Eigentlich ist der Anmeldeschluss schon rum, aber auf der…
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Wildblumen für Bienen und Schmetterlinge

Lasst Hummeln futtern – Neuer Termin: 10.4.2016

Die am 20.3. wegen Krankheit ausgefallene Veranstaltung findet am Sonntag, 10.4. von 14 -16 Uhr statt. Ort: Bürgerzentrum Südweststadt (Redtenbacherstraße 10-14, 76133 Karlsruhe) wird sein: Lasst Hummeln futtern! Auch diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt statt. Vor ein paar Tagen hatte ich beschrieben, warum das eine wichtige Sache ist. Dieses Mal säen wir nicht einfach in Kästchen, sondern wir basteln Samenbomben (Samenkugeln). Samenkugeln sind aus Erde, Ton und Kompost geformte Kugeln, in denen Saatgut mit eingerollt wurde. Diese Matscherei macht Spaß, und es ist spannend zu beobachten, was sich an dem Platz entwickelt, wo man die Samenkugel entlassen hatte. Bitte bringen Sie mit: Einen Behälter, um die Samenkugeln sicher nach Hause transportieren zu können. Eierschachteln eignen sich sehr gut dazu Evtl. eine Schürze und Handschuhe Die Veranstaltung ist kostenlos. Für das Samenkugeln-Material (Wildblumensamen, Erde, Ton) wird ein Unkostenbeitrag berechnet. Ich freue mich über Anmeldungen jeder Altersklasse. Wenn Sie Kinder mitbringen, geben Sie bitte das Alter mit an. Anmeldungen bitte an: Susanne Butz, E-Mail: sws [at] dreh-mal-um [punkt] de. Mehr Infos? Gerne! Wildblumensamen…
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"Radislaei" - ein Kind hat den Radieschentopf beschriftet

Alles im Topf!

Kinder sind die besten Coaches. Da hab ich zwar in der Vorbereitung zu „Tomaten auf die Balkone!“ schön anschauliche Bildchen gemalt – aber der einführende Teil wurde dann doch so lang, dass er prompt in der Rückmeldung mit „langweilig“ kommentiert wurde. Botschaft angekommen, so geht’s nicht noch mal, versprochen 🙂 Aber: Es war eine erstaunlich große Runde heute. Dass einige Kinder kommen, das wurde angekündigt. Die 85jährige Seniorin, die trotz Regen losradelte, kam spontan. Sie hatte einiges zu erzählen: Wie sie seit Jahren ihre Samen selbst erntet („Früher hat man das immer so kompliziert gemacht mit Einweichen der Samen. Ach was! Dünn auf Papiertaschentücher legen, trocknen lassen. Zum Aussäen das oberste Papier abnehmen. In der Erde verrottet das. Viel einfacher!“). Dass Freunde ihr schon aus aller Welt Samen mitgebracht haben. Wie schnell die ausgegeizten Triebe im Wasser Wurzeln ziehen, gepflanzt werden können, und man so zu noch mehr Tomaten kommt. Wie sie ihre Sämlinge mit dem Wäschesprenger immer schön feucht hält. Da gab es zwar leicht protestierendes Gemurmel einer Seniorin ein paar Sitze weiter, aber…
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Kartoffeln im Topf. Blumenmischung für Insekten.

Nicht nur Tomaten auf die Balkone – was kommt als Nächstes?

Bevor wir am 6.3. im Grünen Zimmer des Bürgerzentrums Südweststadt fleißig Tomatensamen in die Erde bringen, möchte ich zwei Ideen für weitere Aktionen in die Welt setzen: Kartoffel in den Sack! oder Lasst Hummeln futtern! Kartoffel in den Sack! Supermärkte verkaufen drei, vier Kartoffelsorten, und das war’s. Dabei gibt es Höfe in Deutschland, die Dutzende verschiedener Sorten anbauen: Gelb, braun, rot, violett – länglich, krumm, oval, rund – würzig, speckig, nussig oder buttrig im Geschmack. Sie tragen Namen wie Annabelle, Bintje, Ditta, Gunda, La Ratte, Odenwälder Blaue oder Rote Oberpfälzer. Nie gehört? Aber die Bamberger Hörnchen sind Ihnen eventuell schon mal untergekommen. Es gibt sie an manchen Karlsruher Wochenmarktständen zu erwerben. Wenn Sie Kartoffeln nicht im großen Stil anbauen wollen, dann klappt das sogar mit einem großen Eimer auf dem Balkon. Oder einem Sack (fragen Sie doch mal den Kaffeeröster ums Eck, ob er da nicht was übrig hat?). Schauen Sie mal, hier wird beschrieben, wie einfach das ist. Und es klappt, ich versprech’s: www.oekolandbau.de/kinder/selber-machen/experimentieren/kartoffeln-aus-dem-eimer/ (Es empfiehlt sich, Kartoffeln aus dem Bioladen oder vom Wochenmarkt…
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Collage: Verschiedene Tomaten, Samen und Aussaattöpfchen

Tomaten auf die Balkone!

Wir machen die Südweststadt grün, bunt, lebendig. Machen Sie mit! „Stadtgärtnern“ bringt Leben ins Quartier. In Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt beginnen wir am Sonntag, 6. März 2016 um 14 Uhr im Grünen Zimmer des Bürger­zentrums Südweststadt (Redtenbacherstraße 10–14, 76133 Karlsruhe). Motto: Tomaten auf die Balkone! Denn jetzt im Februar/März ist es für manches Gemüse Zeit, an der Fensterbank vorgezogen zu werden – Tomaten, Paprika, Kopfsalat, Kohlrabi. Wenn Sie einen etwas geschützten Balkon haben, können Sie einiges sogar schon direkt dort aussäen: Radieschen, Dicke Bohnen, Pflück- und Schnittsalat, Spinat oder frühe Möhren. Bitte bringen Sie mit: Gemüsesamen, die Anfang März ausgesät werden dürfen, z.B. Tomaten oder Paprika (bitte auf dem Samenpäckchen nach der Aussaatzeit schauen). Aussaaterde („normale“ Blumenerde ist für Sämlinge zu stark gedüngt). Gerne torffrei. Schälchen zum Aussäen – diese müssen Sie nicht kaufen, es klappt auch mit Plastikschälchen vom Supermarkt, Küchenrollen, Zeitungspapier (damit lassen sich kleine Töpfchen basteln), Tetrapacks. Sie brauchen dann nur einen Untersetzer. Schildchen zum Beschriften der Töpfchen oder Schalen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Wer es nicht schafft, Samen oder Erde…
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