Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bienen

Krokusse

Same procedure: Es blüht hier zu wenig, verflixt noch mal!

Es ist doch immer dasselbe: Winter gibt’s kaum noch, die Temperaturen ungewöhnlich hoch, die Sonne scheint, zwei, drei Frühjahrsblüher beginnen ihre Farbe in das triste Graubraun zu strecken, die ersten neugierigen Insektennasen kommen aus ihrem Winterquartier und ich denk: So ne Scheiße, hier blüht einfach zu wenig. Da sind ein paar Krokusse, ein paar zögerliche Schneeglöckchen, der Winterling scheint offensichtlich das vergangene Jahr nicht überlebt zu haben, und ach guck, der Huflattich ist wohl angewachsen, zeigt aber auch nur zwei spärliche Blütchen. Aber Hauptsache, der Zitronenfalter flattert schon mal rum, die ersten Hummeln – und was bitte, macht die Holzbiene denn jetzt schon hier? HIER BLÜHT DOCH QUASI NOCH NIX! Einige warme Tage später ploppen die Krokusse, ploppen die Schneeglöckchen und zeigt der Winterling, dass er einfach nur etwas mehr Zeit brauchte, aber doch brav da ist und sogar ein bisschen seine Samen ausgebreitet hatte. In der etwas wärmeren Innenstadt kommen auch schon die Salweiden mit ihren Kätzchen, die Kornelkirsche strahlt gelb an der Alb entlang (die viiiiiel bessere Alternative zur Forsythie, die keinem Tier…
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Biene auf Oreganoblüte

Es summt!

Kiesgärten sind ja in. Zwei Häuser weiter, zum Beispiel: Einmal rosamelierter Vorgarten, einmal ursprünglich knallweißer, jetzt vergrauter Kies. Vermutlich, um Arbeit zu sparen – aber Laub und Dreck sammeln sich trotzdem. Schön ist das nicht. Gartenzeitschriften wie „Mein schöner Garten“ erklären, wie tote Steinwüste geht und bekommen 119 Facebook-Likes. Ich sitz hingegen auf meiner Terrasse, kann beobachten, wie die Blattschneiderbiene einen der Blumenkästen als Nistplatz aussucht. Wie die Stieglitze den verblühten Rauen Löwenzahn im Nachbarsgarten gemütlich verputzen. Bestaune das Geschwirre um Oregano, Minze und Borretsch, die sich im Garten überall ausbreiten. Ich freue mich am Getummel im Mohn. Und freue mich über die Farben. Welch winzige Wildbienen es gibt! Feldwespen holen sich in den bereitgestellten Tellern Wasser für Nestbau und Brutpflege. Im Kasten mit dem Verlängerungskabel hat sich ein recht friedliches Wespenvolk eingenistet. Vermutlich die Mittlere Wespe, sie macht mir nicht den Gefallen, mal ruhig den Kopf zu zeigen. Und bin jedesmal über die Lautstärke der zahlreichen Honigbienen im Wilden Wein erstaunt. Da geht’s aber ab! Im Frühjahr flatterten Aurorafalter (auf der anderen Albseite wächst…
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Wildblumen für Bienen und Schmetterlinge

Lasst Hummeln futtern – Neuer Termin: 10.4.2016

Die am 20.3. wegen Krankheit ausgefallene Veranstaltung findet am Sonntag, 10.4. von 14 -16 Uhr statt. Ort: Bürgerzentrum Südweststadt (Redtenbacherstraße 10-14, 76133 Karlsruhe) wird sein: Lasst Hummeln futtern! Auch diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt statt. Vor ein paar Tagen hatte ich beschrieben, warum das eine wichtige Sache ist. Dieses Mal säen wir nicht einfach in Kästchen, sondern wir basteln Samenbomben (Samenkugeln). Samenkugeln sind aus Erde, Ton und Kompost geformte Kugeln, in denen Saatgut mit eingerollt wurde. Diese Matscherei macht Spaß, und es ist spannend zu beobachten, was sich an dem Platz entwickelt, wo man die Samenkugel entlassen hatte. Bitte bringen Sie mit: Einen Behälter, um die Samenkugeln sicher nach Hause transportieren zu können. Eierschachteln eignen sich sehr gut dazu Evtl. eine Schürze und Handschuhe Die Veranstaltung ist kostenlos. Für das Samenkugeln-Material (Wildblumensamen, Erde, Ton) wird ein Unkostenbeitrag berechnet. Ich freue mich über Anmeldungen jeder Altersklasse. Wenn Sie Kinder mitbringen, geben Sie bitte das Alter mit an. Anmeldungen bitte an: Susanne Butz, E-Mail: sws [at] dreh-mal-um [punkt] de. Mehr Infos? Gerne! Wildblumensamen…
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Kartoffeln im Topf. Blumenmischung für Insekten.

Nicht nur Tomaten auf die Balkone – was kommt als Nächstes?

Bevor wir am 6.3. im Grünen Zimmer des Bürgerzentrums Südweststadt fleißig Tomatensamen in die Erde bringen, möchte ich zwei Ideen für weitere Aktionen in die Welt setzen: Kartoffel in den Sack! oder Lasst Hummeln futtern! Kartoffel in den Sack! Supermärkte verkaufen drei, vier Kartoffelsorten, und das war’s. Dabei gibt es Höfe in Deutschland, die Dutzende verschiedener Sorten anbauen: Gelb, braun, rot, violett – länglich, krumm, oval, rund – würzig, speckig, nussig oder buttrig im Geschmack. Sie tragen Namen wie Annabelle, Bintje, Ditta, Gunda, La Ratte, Odenwälder Blaue oder Rote Oberpfälzer. Nie gehört? Aber die Bamberger Hörnchen sind Ihnen eventuell schon mal untergekommen. Es gibt sie an manchen Karlsruher Wochenmarktständen zu erwerben. Wenn Sie Kartoffeln nicht im großen Stil anbauen wollen, dann klappt das sogar mit einem großen Eimer auf dem Balkon. Oder einem Sack (fragen Sie doch mal den Kaffeeröster ums Eck, ob er da nicht was übrig hat?). Schauen Sie mal, hier wird beschrieben, wie einfach das ist. Und es klappt, ich versprech’s: www.oekolandbau.de/kinder/selber-machen/experimentieren/kartoffeln-aus-dem-eimer/ (Es empfiehlt sich, Kartoffeln aus dem Bioladen oder vom Wochenmarkt…
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