Alle Artikel mit dem Schlagwort: Biodiversität

Riesenschlupfwespe an einem Holzzaun

Exkursionen mit Biodiversitätsbotschafter/-innen

Nachdem die PH Karlsruhe die Weiterbildung NaDiQuAk recht abrupt beendete, ohne dass noch ein Abschlusszertifikat möglich war, beschloss ich 2017, die Weiterbildung der NABU-Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zur Biodiversitätsbotschafterin mitzumachen. Das Projekt „Lebensader Oberrhein“ bringt die vielfältigen Landschaften im Altrheingebiet zwischen Bingen und Iffezheim näher. „Von nass bis trocken“ – auf relativ kleinem Raum finden wir eine erstaunliche biologische Vielfalt. Einige der Teilnehmer*innen bieten nun im Rahmen des NABU Karlsruhe Themen-Exkursionen an. Fast alle sind in Karlsruhe selbst (ja, da guckt Ihr! Hier gibt es nicht nur Baustellen!), ansonsten in unmittelbarer Umgebung. Die Exkursionen werden auf der Website des NABU Karlsruhe vorgestellt, auch die Anmeldung ist darüber möglich: www.nabu-ka.de/aktuelles/biodiversitaetsbotschafter/ Das Projekt Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken hat natürlich ebenfalls eine eigene Website: https://lebensader-oberrhein.de Beitragsbild: Geknipst bei einer Exkursion im Naturschutzgebiet Hirschacker im Norden Schwetzingens. Es ist eine Schlupfwespe, die am Holzzaun nach Wirtslarven sucht, um ihre Eier abzulegen.  

Kartoffeln im Topf. Blumenmischung für Insekten.

Nicht nur Tomaten auf die Balkone – was kommt als Nächstes?

Bevor wir am 6.3. im Grünen Zimmer des Bürgerzentrums Südweststadt fleißig Tomatensamen in die Erde bringen, möchte ich zwei Ideen für weitere Aktionen in die Welt setzen: Kartoffel in den Sack! oder Lasst Hummeln futtern! Kartoffel in den Sack! Supermärkte verkaufen drei, vier Kartoffelsorten, und das war’s. Dabei gibt es Höfe in Deutschland, die Dutzende verschiedener Sorten anbauen: Gelb, braun, rot, violett – länglich, krumm, oval, rund – würzig, speckig, nussig oder buttrig im Geschmack. Sie tragen Namen wie Annabelle, Bintje, Ditta, Gunda, La Ratte, Odenwälder Blaue oder Rote Oberpfälzer. Nie gehört? Aber die Bamberger Hörnchen sind Ihnen eventuell schon mal untergekommen. Es gibt sie an manchen Karlsruher Wochenmarktständen zu erwerben. Wenn Sie Kartoffeln nicht im großen Stil anbauen wollen, dann klappt das sogar mit einem großen Eimer auf dem Balkon. Oder einem Sack (fragen Sie doch mal den Kaffeeröster ums Eck, ob er da nicht was übrig hat?). Schauen Sie mal, hier wird beschrieben, wie einfach das ist. Und es klappt, ich versprech’s: www.oekolandbau.de/kinder/selber-machen/experimentieren/kartoffeln-aus-dem-eimer/ (Es empfiehlt sich, Kartoffeln aus dem Bioladen oder vom Wochenmarkt…
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Collage: Verschiedene Tomaten, Samen und Aussaattöpfchen

Tomaten auf die Balkone!

Wir machen die Südweststadt grün, bunt, lebendig. Machen Sie mit! „Stadtgärtnern“ bringt Leben ins Quartier. In Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt beginnen wir am Sonntag, 6. März 2016 um 14 Uhr im Grünen Zimmer des Bürger­zentrums Südweststadt (Redtenbacherstraße 10–14, 76133 Karlsruhe). Motto: Tomaten auf die Balkone! Denn jetzt im Februar/März ist es für manches Gemüse Zeit, an der Fensterbank vorgezogen zu werden – Tomaten, Paprika, Kopfsalat, Kohlrabi. Wenn Sie einen etwas geschützten Balkon haben, können Sie einiges sogar schon direkt dort aussäen: Radieschen, Dicke Bohnen, Pflück- und Schnittsalat, Spinat oder frühe Möhren. Bitte bringen Sie mit: Gemüsesamen, die Anfang März ausgesät werden dürfen, z.B. Tomaten oder Paprika (bitte auf dem Samenpäckchen nach der Aussaatzeit schauen). Aussaaterde („normale“ Blumenerde ist für Sämlinge zu stark gedüngt). Gerne torffrei. Schälchen zum Aussäen – diese müssen Sie nicht kaufen, es klappt auch mit Plastikschälchen vom Supermarkt, Küchenrollen, Zeitungspapier (damit lassen sich kleine Töpfchen basteln), Tetrapacks. Sie brauchen dann nur einen Untersetzer. Schildchen zum Beschriften der Töpfchen oder Schalen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Wer es nicht schafft, Samen oder Erde…
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