Alle Artikel mit dem Schlagwort: Frühblüher

Winterlinge

Es wird durchgeblüht – für uns und für Insekten

Viele Gärten sind im Mai und Juni ein wahres Farb- und Formenfeuerwerk der Blüten, um im Juli immer weiter zu verlöschen. Nicht nur für unser Auge ist das schade – für Insekten sind die Monate mit wenig Blütenangebot schwierig.  Denn wenn die ersten frühen Wildbienen schlüpfen, benötigen sie schon im März oder gar Februar dringend Nektar. Der Juli/August ist geprägt von vielen erschöpften Hummeln unter Linden, die dort keine Nahrung mehr fanden. Und selbst im Oktober fliegen noch Arten, die sich z.B. über blühenden Efeu freuen. Viele heimische Pflanzen, die in den „Randmonaten“ blühen, sind gar nicht mehr bekannt. Dieser Vortrag möchte einige von ihnen vorstellen – damit das Zitat des berühmten Gärtners Karl Foerster auch in Ihrem Garten oder Balkon zutrifft: „Es wird durchgeblüht!“ Kommen Sie zum nächsten Vortrag der Reihe „Natur − und du?“ des Quartiersprojekts Südweststadt. Am Sonntag, 29. September 2019, treffen wir uns um 14 Uhr im Mitmach-Laden Südwest, Mathystraße 12, 76133 Karlsruhe.

Krokusse

Same procedure: Es blüht hier zu wenig, verflixt noch mal!

Es ist doch immer dasselbe: Winter gibt’s kaum noch, die Temperaturen ungewöhnlich hoch, die Sonne scheint, zwei, drei Frühjahrsblüher beginnen ihre Farbe in das triste Graubraun zu strecken, die ersten neugierigen Insektennasen kommen aus ihrem Winterquartier und ich denk: So ne Scheiße, hier blüht einfach zu wenig. Da sind ein paar Krokusse, ein paar zögerliche Schneeglöckchen, der Winterling scheint offensichtlich das vergangene Jahr nicht überlebt zu haben, und ach guck, der Huflattich ist wohl angewachsen, zeigt aber auch nur zwei spärliche Blütchen. Aber Hauptsache, der Zitronenfalter flattert schon mal rum, die ersten Hummeln – und was bitte, macht die Holzbiene denn jetzt schon hier? HIER BLÜHT DOCH QUASI NOCH NIX! Einige warme Tage später ploppen die Krokusse, ploppen die Schneeglöckchen und zeigt der Winterling, dass er einfach nur etwas mehr Zeit brauchte, aber doch brav da ist und sogar ein bisschen seine Samen ausgebreitet hatte. In der etwas wärmeren Innenstadt kommen auch schon die Salweiden mit ihren Kätzchen, die Kornelkirsche strahlt gelb an der Alb entlang (die viiiiiel bessere Alternative zur Forsythie, die keinem Tier…
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