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Rosmarin in Kräuterbeet

Offene Pforte in Karlsruhe

Seit 2014 öffnen auch in Karlsruhe Privatgärten ihre Gartentürchen für Besuche. Die Broschüre mit den Terminen 2016 ist bereits auf der Website der Stadt Karlsruhe als PDF verlinkt. 43 Gärten können besichtigt werden, u.a. die Stadtgärtnerei in Rüppurr mit 65.000 qm Anzuchtfläche (am 21. April), die Grundschule Beiertheim mit dem 100 qm großen Schulgarten (30. Juni) und der Ökologische Lerngarten der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (Montags, Mittwochs und Freitags 11. April bis 31. Juli). Info und Download: www.karlsruhe.de/b3/freizeit/gruenflaechen/offene_pforte Ich hab ja Fotos vom Ökologischen Lerngarten der PH, fiel mir im Nachhinein ein. Allerdings aus dem Herbst, das ist vielleicht ein bisschen unpassend für Offene Pforten im Frühjahr/Frühsommer. Aber Rosmarin, das passt ja immer.

Collage: Verschiedene Tomaten, Samen und Aussaattöpfchen

Tomaten auf die Balkone!

Wir machen die Südweststadt grün, bunt, lebendig. Machen Sie mit! „Stadtgärtnern“ bringt Leben ins Quartier. In Kooperation mit dem Quartiersprojekt Südweststadt beginnen wir am Sonntag, 6. März 2016 um 14 Uhr im Grünen Zimmer des Bürger­zentrums Südweststadt (Redtenbacherstraße 10–14, 76133 Karlsruhe). Motto: Tomaten auf die Balkone! Denn jetzt im Februar/März ist es für manches Gemüse Zeit, an der Fensterbank vorgezogen zu werden – Tomaten, Paprika, Kopfsalat, Kohlrabi. Wenn Sie einen etwas geschützten Balkon haben, können Sie einiges sogar schon direkt dort aussäen: Radieschen, Dicke Bohnen, Pflück- und Schnittsalat, Spinat oder frühe Möhren. Bitte bringen Sie mit: Gemüsesamen, die Anfang März ausgesät werden dürfen, z.B. Tomaten oder Paprika (bitte auf dem Samenpäckchen nach der Aussaatzeit schauen). Aussaaterde („normale“ Blumenerde ist für Sämlinge zu stark gedüngt). Gerne torffrei. Schälchen zum Aussäen – diese müssen Sie nicht kaufen, es klappt auch mit Plastikschälchen vom Supermarkt, Küchenrollen, Zeitungspapier (damit lassen sich kleine Töpfchen basteln), Tetrapacks. Sie brauchen dann nur einen Untersetzer. Schildchen zum Beschriften der Töpfchen oder Schalen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Wer es nicht schafft, Samen oder Erde…
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Collage: Samentüten, bunte Möhren, Biene auf blühendem Efeu, Kartoffelpflanzen im Topf, Keramikfigur, Mauerbiene, bunte Tomaten, Dicke Bohnen-Sämling, Weinkisten als Pflanzregal

Grüne Südweststadt – es geht los!

Grünes Licht für meine Projektarbeit in der Karlsruher Südweststadt! Um dereinst mich zur NaDiQuAk-Zertifikatsprüfung (PH Karlsruhe) anmelden zu dürfen, braucht es neben dem Besuch von 21 plus 7 (weil keine Naturwissenschaftlerin) Modulen, entsprechend vielen Nachbereitungen und drei umfangreicheren Ausarbeitungen auch 155 Praktikumsstunden. Uff. Da meine Zielgruppe nicht die sonst üblichen Kindergarten- oder Schulkinder sind, sondern ich gerne generationenübergreifend arbeiten möchte, fragte ich im Quartiersprojekt Südweststadt des Badischen Landesvereins für Innere Mission, ob sie nicht vielleicht Interesse…? Ich rannte offene Türen ein, und nachdem es nun auch von höherer Stelle abgesegnet wurde, darf ich hiermit die erste Veranstaltung ankündigen: Am Sonntag, 6. März 2016 lade ich zur ersten Aktion ins „Grüne Zimmer“ im Bürgerzentrum Südweststadt ein. Ab 14 Uhr heißt es: „Tomaten auf die Balkone“ – denn die müssen spätestens jetzt mal ausgesät werden, damit es was Eigenes im Sommer zu ernten gibt. Details zu dieser ersten Veranstaltung folgen. „Grüne Südweststadt“ ist erst einmal ein Arbeitstitel. „Grün“ hat immer so schnell eine Assoziation zur Partei, das ist ein bisschen blöd. „Lebendige Südweststadt“ fasst es aber auch…
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Allein(gelassen)

Ganz anderes Thema, aber es geht mir einfach im Kopf rum (monothematisches Bloggen hat also gerade mal zwei Blogposts lang geklappt). Gestern hatte ich zwei Gespräche mit Senior_innen, die Hilfe suchten. Allerdings brauchten sie etwas, das unsere Einrichtung nicht anbietet. Die Seniorin, die ihren demenzkranken Mann pflegt, saß dann weinend da – sie hatte die ganze Zeit allein durchgehalten und erst jetzt, wo sie keine Kraft mehr hat, die Krankenkasse um Rat gebeten, die ihr Adressen gab. Adressen von Einrichtungen, an die sie sich hinwenden kann – und dann stimmt das doch nicht. Der Senior der anrief, bat darum, dass jemand ein paar Mal in der Woche vorbeikäme. Er habe bisher alles alleine geschafft, aber jetzt müsse doch mal geputzt werden. Und es wäre schön, wenn man ab und zu für ihn koche. Und einfach nur sich mit ihm unterhält. „Können nicht Sie kommen? Sie haben so eine schöne Stimme“.