Alle Artikel mit dem Schlagwort: Naturgarten

Der naturnahe Garten im Herbst und Winter – Vortrag bei „GrüneLunge im Dialog“

Jetzt ist die Zeit, in der die meisten Gärten „winterfest“ gemacht werden. Es wird geschnippelt, aufgeräumt, verbrannt, weggefahren. Dabei kann der kalten Jahreszeit sehr viel gelassener entgegengeblickt werden. Mit einem entspannteren Blick ersparen wir uns nicht nur viel Mühe, sondern helfen auch, die Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen zu unterstützen. Stehengelassene Staudenstängel und liegengebliebenes Laub können Kinderstube und Überwinterungsplatz von Insekten, Fröschen, Igeln sein. Blumensamen picken Stieglitz und Sumpfmeise oft lieber als vom Futterhäuschen. Und der Frost über den verdorrten Pflanzen zaubert strukturreiche Bilder. Am 23. Oktober 2019, 19:00 – 21:00 Uhr erzähle ich im Rahmen des Projekts „GrüneLunge im Dialog“, wie wir mit unserem „Nichthandeln“ im Herbst und Winter die Insekten- und Naturvielfalt im Garten fördern können. Der Vortrag findet im Bürgersaal des Technischen Rathauses in Rheinstetten statt, der Eintritt ist frei. Einladung zum Vortrag als PDF, 2,5 MB Mit der Kampagne Naturnah Gärtnern – Für Mensch, Tier & Klima möchte das Projekt GrüneLunge im Dialog Bürger*innen in der Stadt Rheinstetten motivieren, den eigenen Garten naturnah zu gestalten. Das Projekt organisiert u.a. in den nächsten zwei…
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Biene auf Oreganoblüte

Es summt!

Kiesgärten sind ja in. Zwei Häuser weiter, zum Beispiel: Einmal rosamelierter Vorgarten, einmal ursprünglich knallweißer, jetzt vergrauter Kies. Vermutlich, um Arbeit zu sparen – aber Laub und Dreck sammeln sich trotzdem. Schön ist das nicht. Gartenzeitschriften wie „Mein schöner Garten“ erklären, wie tote Steinwüste geht und bekommen 119 Facebook-Likes. Ich sitz hingegen auf meiner Terrasse, kann beobachten, wie die Blattschneiderbiene einen der Blumenkästen als Nistplatz aussucht. Wie die Stieglitze den verblühten Rauen Löwenzahn im Nachbarsgarten gemütlich verputzen. Bestaune das Geschwirre um Oregano, Minze und Borretsch, die sich im Garten überall ausbreiten. Ich freue mich am Getummel im Mohn. Und freue mich über die Farben. Welch winzige Wildbienen es gibt! Feldwespen holen sich in den bereitgestellten Tellern Wasser für Nestbau und Brutpflege. Im Kasten mit dem Verlängerungskabel hat sich ein recht friedliches Wespenvolk eingenistet. Vermutlich die Mittlere Wespe, sie macht mir nicht den Gefallen, mal ruhig den Kopf zu zeigen. Und bin jedesmal über die Lautstärke der zahlreichen Honigbienen im Wilden Wein erstaunt. Da geht’s aber ab! Im Frühjahr flatterten Aurorafalter (auf der anderen Albseite wächst…
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